Die Breite des Bands selbst. Sie ist das Hauptmaß, nach dem der Beschlag gewählt wird: Schnalle, Schlaufe und Karabiner müssen einen Durchlass für genau diese Breite haben, sonst wirft das Band Falten oder geht nicht durch.
Die Dicke des Bands, Riemens oder Filzes selbst. Sie entscheidet, ob das Material durch den Durchlass des Beschlags passt und wie gut das Werkstück seine Form hält: Dickeres Material ist steifer und lässt sich schlechter biegen, dünneres legt sich besser, scheuert aber früher durch. Den Beschlag wählen Sie nach der Breite; auf die Dicke achten Sie am Durchlass und beim Nieten.
Die Gesamtlänge des fertigen Stücks oder des Wickels. Bei Leinen und Schnüren ist das die Länge, mit der Sie arbeiten; die Einheit steht mit im Wert, Wickel werden deshalb in Metern angegeben.
Die Farbe der Ausführung. Bei Beschlägen ist es die Farbe der Oberfläche, bei allem anderen (Gurtband, Seil, Kantenfarbe, Textilien) die Farbe des Materials selbst. Ein Farbton auf dem Foto und am Bildschirm weicht vom Original ab: Beim Nachbestellen in eine laufende Serie vergleichen Sie deshalb über den Namen des Farbtons, nicht über das Bild.
Das Gerbverfahren gibt an, mit welcher Methode die Rohhaut in fertiges Leder umgewandelt wurde. Pflanzlich gegerbtes Leder wird mit natürlichen Pflanzenstoffen hergestellt – es ist fest, steif und gut geeignet zum Prägen von Mustern oder Logos in die Oberfläche. Es eignet sich auch für Punzierungen und Produkte, die mit der Zeit eine Patina entwickeln sollen. Chromgegerbtes Leder wird mit Chromsalzen behandelt – es ist weicher, widerstandsfähiger gegen Wasser und Farben und eignet sich für Futter, feine Riemen oder Modeartikel.
Eine Variante desselben Artikels, die sich in Bauart, Form oder Oberfläche unterscheidet: bei Beschlägen etwa mit oder ohne Sicherung, gerade oder gebogen oder ganz aus Metall, bei Riemen und Gurtbändern glatt, geflochten, mit Fell oder mit Reflexstreifen. Die Maße sind bei den Varianten meist gleich, unterschiedlich sind Bedienung oder Aussehen.