Lederriemen mit Kuhfell 20 mm, Tiger
Bei diesem Hair-on-Leder besteht die Meterware aus miteinander verbundenen Materialabschnitten – diese Verbindungen sind ein natürlicher Bestandteil. Das Leder wird nicht in einer durchgehenden Spirale geschnitten, sondern aus einzelnen geraden Teilen, die anschließend verbunden werden. Die einzelnen Abschnitte haben keine einheitliche Länge, und das Muster kann an den Verbindungsstellen leicht versetzt sein.
Der Riemen ist in der Breite 20 mm erhältlich und wird in Packungen zu 10 Metern geliefert. Die Oberfläche ist bereits fertig behandelt, ein weiteres Färben ist nicht erforderlich.
Pflege des Riemens? Um Aussehen und Eigenschaften zu erhalten, empfehlen wir, das Material vor Feuchtigkeit zu schützen, trocken zu lagern und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Zur Reinigung eignet sich eine weiche Bürste oder ein trockenes, weiches Tuch.
Der Riemen wurde in einem zertifizierten Labor gründlich getestet, sodass wir die exakte Bruchlast kennen. Den detaillierten Prüfbericht finden Sie hier.
Oberflächenbehandlung: Nicht festgelegt
Expertenmeinung
Pavla Nováková
Handwerk ist nicht nur Gefühl. Es geht um Material- und Technologiekenntnis. Was bei mir besteht, besteht auch bei Ihnen.
Bei diesem Riemen ist für mich vor allem eines entscheidend: zuerst die gesamte Rolle abwickeln und die Verbindungsstellen prüfen. Die Längen der einzelnen Abschnitte sind nicht gleichmäßig, daher macht es keinen Sinn, blind zu schneiden und erst danach zu überlegen, wo die Verbindungen liegen. Ich suche immer zuerst die Verbindungsstellen und plane erst dann, welcher Teil des Riemens für ein Halsband, eine Leine oder ein anderes Produkt verwendet wird. Bei längeren Produkten ist das essenziell, vor allem weil die Deckschicht an der Verbindung unterbrochen ist und sich bei direkter Biegung – zum Beispiel um eine Schnalle – lösen kann.
Bei der Verarbeitung hatte ich mit diesem Riemen keinerlei Probleme. Ich habe daraus sowohl eine verstellbare Leine als auch ein Halsband gefertigt und hatte nie das Gefühl, meinen üblichen Arbeitsablauf anpassen zu müssen. Die Schnittkanten sollten verschweißt werden, und wenn möglich, empfiehlt es sich, sie zusätzlich zu vernähen.
Ich habe auch versucht, unvernähte Enden von Hand auseinanderzuziehen – die Schichten hielten fest zusammen, ich konnte sie nicht trennen. Trotzdem vertraue ich bei Schnittkanten mehr auf eine Naht als auf Klebstoff allein. Wenn sich das Material an einer Verbindung leicht ablöst, trage ich Kleber auf, presse die Schichten wieder zusammen und nähe die Stelle zur Sicherheit. Ich betrachte Verbindungsstellen als Bereiche, die nicht in direkte Biegungen gehören und bei der Verarbeitung mehr Aufmerksamkeit verdienen als der Rest des Riemens.
Am meisten begeistert mich bei diesem Material das Endergebnis. Sowohl bei der verstellbaren Leine als auch beim Halsband hat das Muster für sich allein perfekt funktioniert, sodass ich keine zusätzliche Verzierung brauchte. In Kombination mit goldfarbenen Beschlägen wirkte das Ergebnis markant, aber nicht überladen.
Ich bewerte objektiv, was andere nur schätzen.
Wir geben Bescheid, sobald es wieder da ist
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